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Auf zwei Rädern

1 Jun 2015

Auf zwei Rädern… freie Fahrt für umweltbewusste Touristen!

 

Die über fünfzig km langen Radwege – die auch für Kinder absolut sicher und geeignet sind – sind eine tolle Möglichkeit, Bibione und sein Umland erkunden.

 

Rund 20 km verlaufen parallel zu den Straßen des Badeortes. Auf den restlichen Kilometern kann man den gesamten Küstenstreifen, die charakteristischen Dünen, den Pinienwald, den Leuchtturm, den Damm descopertina guida ciclo 2015

Flusses Tagliamento, die Fischzuchtgebiete und den anliegenden Landstrich, der durch weitläufige Grünflächen, Wein- und Obstgärten geprägt ist, mit dem Rad erkunden.

 

Zwei Wege, die wir Ihnen raten: Sie werden langsam und indem Sie reine Luft atmen einige Kilometer in das Innere des Steineichenwalds hinein fahren und die Farben des Hinterlands von Bibione, entlang

der Windung des Flusses Tagliamento, bewundern können.

 

Fans von Radexkursionen sollten auch mal im Tourismusbüro von Bibione, das sich im Erdgeschoss der Delegazione Comunale in der Via Maia befindet, vorbeischauen, denn dort gibt es weitere Karten und Routen zu kaufen.

 

Und wer kein eigenes Fahrrad hat, kann es sich problemlos ausleihen: Fragen Sie einfach an der Rezeption Ihres Hotels nach Fahrrädern für die Gäste. Anderenfalls können Fahrräder in zahlreichen Fahrradgeschäften, die über den ganzen Ort verteilt sind, ausgeliehen werden.

 

1. Der Steineichenwald: eine unerwartete Reise mitten im Herzen von Bibione.

 

Auf dieser eindrucksvollen Route können sowohl Fußgänger als auch Radfahrer einen autochthonen Wald mit einer unglaublich großen ökologischen Bedeutung entdecken. Der Schotter- und Feldweg stellt keinerlei Schwierigkeit dar, wodurch die Route für alle Räder und alle Radfahrer, sowohl für Fahrradliebhaber als auch für Familien mit Kindern, gut geeignet ist.

 

Er führt in eine Naturlandschaft, die man mitten im Herzen des venetischen Badeortes nicht unbedingt vermuten würde. Von der Via Brenta kommend teilt sich die Route gleich in zwei Abzweigungen, die beide zur Via delle Nazioni führen. Über weitere Abzweigungen kann man sowohl zur Via Baseleghe als auch zur Via Pergolesi fahren. Der Radweg liegt in der Sonne, während der Fußgängerweg schattiger ist, da er zum Teil durch Gehölz führt. Dank einiger kleiner Holzbrücken kann man nicht nur Seekiefern, Eichen, Steineichen, Primeln, wilden Spargel und Erikapflanzen, sondern auch einen charakteristischen Weiher aus der Nähe betrachten. Dort wachsen auch zahlreiche Orchideengewächse, wie das Kleine Knabenkraut, das Dreizähnige Knabenkraut und das Große Zweiblatt. Aber nicht nur das. In dieser Gegend ist auch das Federgras heimisch, das nur im sandigen Küstengebiet gedeiht. Es ist einfach an seinen langen federartigen, silberfarbenen Grannen zu erkennen. Bäume und Pflanzen bieten zudem unzähligen Vogelarten Schutz: Hier kann man dem Zwitschern und Singen der Nachtigallen, Amseln, Kohlmeisen, Eisvögel, Stieglitze, Rotkehlchen, Buntspechte, Rohrweihen und Purpurreiher lauschen. Der Mai ist der Monat schlechthin für diese natürlichen Konzerte: Die hier nistenden Vögel grenzen ihr Brutgebiet durch ihren Gesang ab. Im Unterholz treiben sich dagegen ganz ungestört Echte Eidechsen, Smaragdeidechsen, Igel und kleine Nagetiere herum. Auch Damwild, Iltisse und Rehe wurden hier schon gesichtet. Und mit etwas Glück begegnet man einer Hermann-Landschildkröte, die Bibione zu ihrem natürlichen Lebensraum erkoren hat.

 

2. Das Umland von Bibione entlang der Schleife des Tagliamento.

 

Diese Route führt über mehr als 15 km den Radweg auf den Dämmen des Flusses Tagliamento entlang. Für diejenigen, die nur einen Teil der Route abfahren möchten, sind auch kürzere Strecken ausgeschildert. Vom Piazzale Zenith folgt man der Straße, die aus Bibione hinausführt, bis zum Kreisverkehr. Dort biegt man rechts ab und gelangt nach Bevazzana. Auf der Höhe der kleinen Kirche Santa Maria del Soccorso biegt man nach rechts ab, um auf den Damm des Tagliamento hinaufzufahren. Der dem kurvigen Flusslauf folgende Damm trennt das Vorland von den bestellen Feldern. Auf der Dammkrone radelt man auch unter der Brücke hindurch, die Bibione mit Lignano verbindet. Nach dem ersten Abschnitt (km 6,2),der direkt am Fluss entlangführt, verläuft die Route parallel zur Provinzstraße. Nach etwa 900 Metern auf einem gepflegten Schotterweg kommt man zum Wirtshaus „Ai Cavalli“ (km 7,1). Für weniger trainierte Radfahrer ist dies ein idealer Punkt, um – vielleicht nach einer kleinen Pause – den Rückweg nach Bibione anzutreten. Wer der Route weiter folgt, kann sich auf den Anblick einer eindrucksvollen Naturlandschaft freuen. Nach etwa 9,7 km kommt man zur Informationstafel Nr. 3, die den Bereich der Strecke beschreibt, der „Insel Picchi“ genannt wird. Fährt man auf dem Damm weiter, kommt man zum Zugang zur Insel Picchi (km 10,4). Folgt man dem, was vom Fluss noch übrig ist, kann man dann in der Ferne schon den Glockenturm von Cesarolo erkennen, der auch das Ende des Schotterwegs kennzeichnet. Nachdem man den Damm verlassen hat, folgt man der Via Bregadina bis zur Kirche San Nicolò. Auf der Höhe des Denkmals für die Gefallenen biegt man in die Via Conciliazione (km 18,2) ab und tritt den Rückweg nach Bibione an.

 

Die Wegbeschreibungen stammen aus dem im Verlag EdicicloEditore erschienenen Radführer „Venezia Orientale in bicicletta“, der in den Buchhandlungen erhältlich ist.